Informationsgespräche und Tage der offenen Türen
Wer sich für unsere Schule interessiert, kann sich zunächst bei unseren öffentlichen Informationsgesprächen und den Tagen der offenen Türen im Frühjahr und Herbst ein Bild machen. Die aktuellen Termine finden Sie im Kalender.
Die Informationsgespräche bieten Raum für einen ersten Austausch mit erfahrenen Waldorfpädagoginnen und Waldorfpädagogen. Sie richten sich an Eltern, die vor der Schulentscheidung stehen, ebenso wie an Familien, die einen Schulwechsel erwägen. Dabei geht es um die Grundgedanken der Waldorfpädagogik, den Aufbau unserer Schule und den Schulalltag. Auch erste Fragen können hier in Ruhe besprochen werden. Darüber hinaus ist nach Terminvereinbarung ein persönliches Gespräch mit der Schulleitung möglich.

Die Tage der offenen Türen ergänzen diese Gespräche durch unmittelbare Anschauung. Geöffnete Klassen und Fachräume, Werkstätten, Ausstellungen, Monatsfeiern und Mitmachangebote vermitteln einen lebendigen Eindruck davon, wie Unterricht und Schulleben an unserer Schule gestaltet werden.
Wer anschließend den Einstieg in die erste Klasse oder einen Quereinstieg weiterverfolgen möchte, beginnt den Aufnahmeweg über das hier jeweils verlinkte Webformular.
Einstieg in die erste Klasse
Der reguläre Weg an unsere Schule führt über den Schuleinstieg in Klasse 1. Jedes Jahr werden zwei neue erste Klassen gebildet. Dadurch bestehen hier grundsätzlich mehr Aufnahmemöglichkeiten als bei einem Quereinstig.
Der erste formale Schritt ist die Vormerkung über das Webformular „Vormerkung zur Schulaufnahme“. Sie dient dazu, den Aufnahmewunsch zu erfassen und das weitere Verfahren vorzubereiten. Eine Vormerkung ist noch keine Aufnahmezusage.

Nach der Vormerkung nimmt die Schule Kontakt mit den Familien auf. Informationsveranstaltungen und persönliche Gespräche bieten Gelegenheit, pädagogische und organisatorische Fragen zu besprechen – etwa zum Übergang vom Kindergarten in die Schule, zur Schulreife, zum Beginn der Klassenlehrerzeit oder zum Schulalltag. Auch praktische Themen wie Betreuung, Schulbeitrag, Genossenschaft, Materialien oder Elternmitarbeit können dabei geklärt werden.
Im weiteren Verlauf werden Eltern und Kind zum Aufnahmeverfahren eingeladen. Die Schule möchte das Kind dabei in einer altersgemäßen Situation erleben und mit den Eltern ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt steht nicht etwa eine Prüfung, sondern die gemeinsame Einschätzung, ob der Schulbeginn zum kommenden Schuljahr stimmig erscheint.
Ob eine Aufnahme möglich ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die Zahl der Vormerkungen, der Zeitpunkt der Anmeldung, die pädagogische Einschätzung der Schulreife sowie eine ausgewogene Zusammensetzung der künftigen Klassen. Geschwisterkinder werden bevorzugt berücksichtigt. Auch eine späte Vormerkung kann sinnvoll sein, da sich erst im Verlauf des Aufnahmeverfahrens zeigt, welche Familien den Aufnahmeweg tatsächlich weiterverfolgen.
Wenn eine Aufnahme möglich ist, bereitet die Verwaltung die vertraglichen Unterlagen vor. Vor Beginn des Schuljahres findet ein Elternabend statt, bei dem die zukünftige Klassenlehrerin oder der zukünftige Klassenlehrer vorgestellt wird und alle wichtigen Informationen zum Schulbeginn besprochen werden.
Kontakt Schulaufnahme / Schulbüro
Gabriele Dächer und Vanessa Raatz
Telefon 0721 96892-10 oder -13
Quereinstieg in eine bestehende Klasse
Auch ein Quereinstieg in eine bestehende Klasse ist grundsätzlich möglich. Ob ein Wechsel gelingt, hängt jedoch immer von der jeweiligen Situation ab. Entscheidend sind unter anderem freie Plätze in der gewünschten Klassenstufe, die Zusammensetzung der Klasse sowie die Frage, ob sich der Wechsel pädagogisch und sozial sinnvoll gestalten lässt.

Der Aufnahmeweg beginnt mit dem Webformular „Anfrage zum Quereinstieg“. Nach Eingang der Anfrage prüft die Schule zunächst, ob ein Quereinstieg grundsätzlich in Betracht kommt. In manchen Klassen bestehen Wartelisten, in anderen können kurzfristig Plätze frei werden, etwa durch den Wegzug einer Familie.
Anschließend nimmt die zuständige Ansprechperson Kontakt mit der Familie auf. Je nach Situation erfolgen Gespräche mit den Eltern sowie – abhängig vom Alter – auch mit dem Kind oder der oder dem Jugendlichen. Zeugnisse und bisherige Schulunterlagen helfen dabei, den bisherigen Bildungsweg einzuordnen. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die individuelle Situation: Warum wird ein Schulwechsel angestrebt? Welche Erfahrungen wurden bisher gemacht? Wie kann der Anschluss an die Klassengemeinschaft gelingen?
Mit zunehmendem Alter treten weitere Fragen hinzu, etwa zu Fremdsprachen, künstlerisch-handwerklichen Fächern, staatlichen Abschlüssen, Praktika oder möglichen Anschlusswegen. Deshalb braucht jeder Quereinstieg eine sorgfältige gemeinsame Einschätzung.
Wenn sich im Aufnahmeverfahren zeigt, dass ein Wechsel möglich und sinnvoll ist, werden die weiteren Schritte gemeinsam abgestimmt und die Aufnahme über die Verwaltung vorbereitet.
Kontakt Quereinstieg
Florence Bellenger und Yannick Ruppert
