Farbe bekennen: Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte
May Ayim, Katharina Oguntoye, Dagmar Schultz(Hrsg.) (2016)
„Durch „Farbe bekennen“ und den historischen Zeitzeuginnen-Bericht der Schwestern Erika und Doris Diek gelang es, die afrodeutsche Erfahrung sichtbar zu machen und den Start für die Erforschung der geschichtlichen Hintergründe auszulösen.“ – Katharina Oguntoye, 2022
Alltäglicher Rassismus, dem sie ausgesetzt sind: Die afro-deutschen Frauen, die hier zu Wort kommen, fühlen sich oft fremd in ihrem eigenen Land. Sie sind hier geboren und aufgewachsen, als Kind Schwarzer Väter und weißer Mütter. In verschiedenen Formen wie Gedichten, Interviews, Essays und wissenschaftlichen Texten beschreiben die Autor*innen ihre Lebensrealitäten und stellen ihre Erfahrungen mit Rassismus wie auch Strategien im Umgang mit ihm in den Kontext deutscher (Kolonial-)Geschichte. Sie fordern Auseinandersetzung mit ebendieser Geschichte ein und benennen Ausgrenzung, Ignoranz und Bevormundung in der breiten Gesellschaft wie auch in feministischen Räumen seit dem Beginn der Frauenbewegung in Deutschland. (Verweis: Orlanda Verlag, transfabel.de)