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Wie Rassismus aus Wörtern spricht: (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache: Ein kritisches Nachschlagewerk

Susan Arndt, Nadja Ofuatey-Alazard (Hrsg.) (2019)

„Das Verdienst von Wie Rassismus aus Wörtern spricht ist, dass es unterschiedliche Perspektiven und Wissen zu diesem vielschichtigen Thema zusammenführt und als (kritisches) Nachschlagwerk bereitstellt.“ – Elisabeth Gregull

Das erkenntnisleitende Ziel dieses Sammelbandes besteht darin, herauszuarbeiten, wie weiße Europäer*innen kolonialistisches und rassistisches Denken erschaffen und es in Wissensarchiven und ihren Begriffen konserviert haben, durch welche es bis heute wirkmächtig ist. Es werden Kernbegriffe des weißen westlichen Wissenssystems diskutiert, um das Zusammenwirken von Rassismus, Wissen und Macht aufzuarbeiten.
Dies basiert auf theoretischen Erörterungen zu Kolonialismus und Rassismus, welche durch alternative widerständige Benennungswege ergänzt werden.
Es geht dabei nicht um staatliche Sprachpolitik, sondern um die analytische Offenlegung dessen, was ›unsere‹ Sprache an Tradierungen enthält, was sie beinhaltet und somit reproduziert – und dabei durch Verleugnungsstrategien schützt. (Verweis: Unrast Verlag)

Literaturangabe: Arndt, Susan/ Ofuatey-Alazard, Nadja (Hrsg.) (2019). Wie Rassismus aus Wörtern spricht: (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache: Ein kritisches Nachschlagewerk. 3. Auflage. Münster: Unrast Verlag.