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Überwachen und Strafen : Die Geburt des Gefängnisses

Michel Foucault (1995)

„Mit Überwachen und Strafen hat Michel Foucault vor mehr als 40 Jahren
(1975) ein Buch veröffentlicht, das die gängigen Vorbegriffe des Machtden-
kens – und damit der politischen Theorie und des Befreiungsdiskurses –
durcheinander gewirbelt hat.“ – Marc Rölli/ Roberto Nigro, 2017

Marter, Bestrafung, Disziplin, Gefängnis – das sind die vier großen Themen in Michel Foucaults erfolgreichem und fesselndem Buch über die Geburt des Gefängnisses, mit dem er eine schonungslose Inventur der Entwicklung der Gefängnis- und Bestrafungsstrukturen seit Mitte des 19. Jahrhunderts vornimmt und die modernen Gesellschaften als »Disziplinargesellschaften« ausmacht. Das Panopticon als Sinnbild dieser modernen Disziplinargesellschaften ist eines der Konzepte, das bis heute vielfach rezipiert wird. Weit über den Kontext des Gefängnisses hinaus hatte das Werk großen Einfluss, beispielsweise auf die Gender und Postcolonial Studies. (Verweis: Suhrkamp Verlag)

Literaturangabe: Foucault, Michel (1995). Überwachen und Strafen : Die Geburt des Gefängnisses. Übers. von Walter Seitter. Frankfurt am Main: Suhrkamp.