Innere Sicherheit im politischen System der Bundesrepublik Deutschland - Reihe: Studien zur inneren Sicherheit; 2
Hans-Jürgen Lange (1999)
„Die fast 500-seitige Studie darf aufgrund ihres Erscheinungsjahres
und ihrer beträchtlichen Detailfülle, der Systematik und der umfangrei-
chen berücksichtigten Fachliteratur und Primärquellen als derzeitiger
state-of-the-art der Bearbeitung Innerer Sicherheit gelten.“ – Thomas Kunz, 2005
Das Buch rekonstruiert in Form einer Politikfeldstudie die internen Entscheidungsprozesse im System der „Inneren Sicherheit“. Die Studie behandelt die Sicherheitseinrichtungen in der EU, im Bund und in den Ländern am Beispiel des Landes NRW. Der europäische Sicherheitsverbund beginnt zunehmend, die nationalstaatlich angelegten Systeme der „inneren“ Sicherheit zu verändern. Innere Sicherheit ist hierbei als ein Netzwerk unterschiedlicher Akteurskoalitionen zu verstehen, die darum ringen, Steuerungskompetenzen im Politikfeld zu erlangen. Das Buch behandelt die bislang kaum thematisierte Bedeutung von korporatistischen Aushandlungen zwischen Regierung und Verwaltung einerseits und miteinander konkurrierenden Polizeiverbänden andererseits, die die Politik der Inneren Sicherheit bestimmen. (Verweis: Springer Nature)