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Ceija Stojka (1933 - 2013), sogar der Tod hat Angst vor Auschwitz

Lith Bahlmann (Hrsg.) (2014)

„Ich habe zum Stift gegriffen,
weil ich mich öffnen musste, schreien.“
– Ceija Stojka (s. Einleitung)

Ceija Stojka (1933 – 2013), Angehörige der Lovara, einer zu den Roma gehörigen und in Österreich ansässigen Gruppe, wurde als Zehnjährige mit einem großen Teil ihrer Familie nach Auschwitz deportiert. Sie überlebte und war eine der Ersten, die in den 1980er Jahren in Österreich das Schweigen durchbrach und fortan als Romni öffentlich über ihr Schicksal berichtete. Ende der 1980er Jahre hatte sie autodidaktisch mit dem Zeichnen und Malen begonnen. Der schätzungsweise 250 Blätter umfassende und über mehrere Jahre entstandene Zyklus von Tuschezeichnungen und Gouachen ‚Selbst der Tod hat Angst vor Auschwitz‘ ist ein eindrucksvolles künstlerisches Narrativ über die Verfolgung und den Genozid an den Romnja und Sintizze im Nationalsozialismus und wird so vollständig wie möglich in diesem Buch veröffentlicht.

Literaturangabe: Bahlmann, Lith (Hrsg.) (2014). Ceija Stojka (1933 - 2013), sogar der Tod hat Angst vor Auschwitz. Nürnberg: Verl. für Moderne Kunst.