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Über den Kolonialismus

Aimé Césaire (2024)

„Mit unerbittlicher Logik hält Césaire der weißen Zivilisation, insbesondere in ihrer bürgerlich-kapitalistischen Gestalt, den Spiegel ihrer Barbarei vor und zeigt, dass der Faschismus schon immer in ihr vorhanden war.“ – Heribert Becker, 2021

Der Klassiker des Anti-Kolonialismus aus den 1950er Jahren ist von erschreckender Aktualität. Das Buch enthält die Neuübersetzung von Aimé Césaires (nie gehaltener) Rede »Über den Kolonialismus« von 1950/1955 und seine »Rede über die Négritude«, gehalten am 26.2.1987 in Miami, Florida.
Aimé Césaire war ein afrokaribisch-französischer Schriftsteller und Politiker dessen Werk Gedichtbände, Theaterstücke und Essays umfasst. Er gilt als einer der Mitbegründer der Négritude und trat für die kulturelle Selbstbehauptung der Kolonisierten ein.
Im Discours sur le colonialisme prangert Césaire die Verbrechen und Gräuel an, die jahrhundertelang von Weißen an Schwarzen verübt worden waren und selbst nach dem Zweiten Weltkrieg in Indochina, auf Madagaskar und andernorts weiterhin verübt wurden. (Verweise: Alexander Verlag; beck-shop.de; Vorwort Heribert Becker)
Literaturangabe: Césaire, Aimé (2021). Über den Kolonialismus. Übersetzung v. Heribert Becker. 3. Auflage. Berlin: Alexander. Signatur: 12B2051