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Sprache und Sein

Kübra Gümüşay (2021)

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt!“ – Ludwig Wittgenstein, 1921

Dieses Zitat von Ludwig Wittgenstein wird von Kübra Gümüşay im Eingangskapitel ihres Buches „Sprache und Sein“ aufgegriffen. Denn auch ihr geht es um die Begrenztheit der eigenen Wahrnehmung und die Ausgrenzung anderer durch den alltäglichen Sprachgebrauch.
In ihrem ersten Buch geht die Autorin der Frage nach, wie Sprache unser Denken prägt und unsere Politik bestimmt. Sie zeigt, wie Menschen als Individuen unsichtbar werden, wenn sie immer als Teil einer Gruppe gesehen werden – und sich nur als solche äußern dürfen. Doch wie können Menschen wirklich als Menschen sprechen? Und wie können wir alle – in einer Zeit der immer härteren, hasserfüllten Diskurse – anders miteinander kommunizieren?

Literaturangabe: Gümüşay, Kübra (2021). Sprache und Sein. 14. Auflage. München: Hanser Berlin.