Die Talbrücke Römershag führt die Bundesautobahn A7 zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau–Volkers und Bad Brückenau/Wildflecken über das Tal bei Römershag. Aufgrund des Zustands und der nicht mehr ausreichenden Tragreserven des bestehenden Bauwerks wird die rund 322 Meter lange Brücke vollständig erneuert.
Der Ersatzneubau wird je Richtungsfahrbahn als fünf-feldrige Stahlverbundbrücke ausgeführt. Das Haupttragwerk besteht aus einem räumlichen Dreigurtfachwerk mit einem auf der Spitze stehenden dreieckigen Querschnitt. Die Stahlkonstruktion wird im Taktschiebeverfahren über das Tal eingeschoben. Eine Besonderheit sind die hoch beanspruchten Stahlgussknoten, über die die Rohrprofile des Fachwerks miteinander verbunden werden.
IGESS übernahm im Auftrag des Prüfingenieurs die schweiß- und korrosionsschutztechnische Überwachung des Stahlbaus. Die Fertigung der Bauteile war auf mehrere europäische Standorte verteilt: Die Gussknoten wurden in Spanien hergestellt, die Ober- und Untergurtsegmente in Ungarn und Tschechien gefertigt.
Der Leistungsumfang umfasste insbesondere:
Durch die standortübergreifende Fertigungsüberwachung konnten die komplexen Qualitätsanforderungen an Stahlguss, Schweißtechnik und Korrosionsschutz über die verschiedenen Herstellungsstufen hinweg begleitet und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Bauwerk: Talbrücke Römershag, BW 594a
Lage: A7 Fulda–Würzburg, bei Bad Brückenau
Bauherr: Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordbayern
Brückenlänge: 322 m
Überbau: Stahlverbund-Dreigurtbinder mit räumlichem Fachwerk
Bauweise: Taktschieben der Stahlkonstruktion