{"id":4482,"date":"2023-07-11T08:25:14","date_gmt":"2023-07-11T06:25:14","guid":{"rendered":"https:\/\/athleten-deutschland.org\/?p=4482"},"modified":"2023-07-11T08:25:14","modified_gmt":"2023-07-11T06:25:14","slug":"tabus-brechen-gesundheit-erhalten-wissen-vermitteln-blut-schweiss-und-training-athleten-deutschland-startet-podcast-zu-sport-und-menstruationszyklus-in-kooperation-mit-dem-institut-fue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/testsystem.meisel-webdesign.de\/athleten-sandbox\/tabus-brechen-gesundheit-erhalten-wissen-vermitteln-blut-schweiss-und-training-athleten-deutschland-startet-podcast-zu-sport-und-menstruationszyklus-in-kooperation-mit-dem-institut-fue\/","title":{"rendered":"Tabus brechen, Gesundheit erhalten, Wissen vermitteln  Blut, Schwei\u00df und Training \u2013 Athleten Deutschland startet Podcast zu Sport und Menstruationszyklus &#8211; in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Angewandte Trainingswissenschaft (IAT)\u00a0"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Berlin\/Leipzig, 11. Juli 2023.<\/strong> Athleten Deutschland startet in Kooperation mit der Themengruppe \u201eFrau im Leistungssport\u201c des Instituts f\u00fcr angewandte Trainingswissenschaft (IAT) den Podcast \u201eBlut, Schwei\u00df und Training\u201c. Der Podcast will Tabus brechen, Wissen zu Zyklus und Sport vermitteln und somit die Gesundheit von Frauen und M\u00e4dchen im Sport st\u00e4rken. In der ersten von acht Folgen sprechen L\u00e4uferin und Influencerin<strong> Maren Schiller<\/strong> und Ern\u00e4hrungsmedizinerin<strong> Dr. Christine Kopp <\/strong>vomUniversit\u00e4tsklinikum T\u00fcbingen, \u00fcber den <strong>Einfluss von<\/strong> <strong>Essst\u00f6rungen und dem Relativen-Energiedefizit-Syndrom<\/strong> im Sport <strong>(RED-S) <\/strong>auf die Gesundheit von Athlet*innen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eIch selbst habe erst sehr sp\u00e4t angefangen mich mit meinem Menstruationszyklus auseinanderzusetzen. Das \u00e4rgert mich heute. Ich hoffe, dass dieses Angebot viele junge Athletinnen und auch ihre Trainerinnen und Trainer erreicht und wir damit enttabuisieren und aufkl\u00e4ren k\u00f6nnen.\u201c, <\/em>sagt Karla Borger, Beachvolleyballspielerin und Pr\u00e4sidentin von Athleten Deutschland e.V..<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eSchon in den qualitativen Interviews, die wir im Jahr 2020 im Rahmen unseres Projekts \u201cAthletinnen D\u201d gef\u00fchrt haben, wurde deutlich, dass im Bereich Sportmedizin und Trainingswissenschaft, insbesondere rund um den Menstruations-Zyklus noch erheblich Aufkl\u00e4rungs- und Forschungsbedarf besteht. Die lockeren und lebendigen Gespr\u00e4che zwischen Athletinnen und Wissenschaftler*innen leisten einen Beitrag, um diese L\u00fccke zu f\u00fcllen.\u201c, <\/em>erl\u00e4utert Julia Hollnagel, verantwortlich f\u00fcr das Projekt bei Athleten Deutschland e.V.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Relevanz des Themas best\u00e4tigte in diesem Jahr eine Studie der IAT-Themengruppe \u201eFrau im Leistungssport\u201c: Von 628 befragten Sportlerinnen waren <strong>70 Prozent bereits von einer Zyklusst\u00f6rung<\/strong> betroffen. <strong>30 Prozent<\/strong> der befragten, nicht hormonell-verh\u00fctenden Athletinnen leiden <strong>aktuell unter einer Zyklusst\u00f6rung<\/strong>. Die Studie zeigte auch: Das Wissen der Athletinnen \u00fcber ihren eigenen Zyklus und m\u00f6glichen langfristigen Konsequenzen von Zyklusst\u00f6rungen ist ausbauf\u00e4hig. Daher erscheint es umso problematischer, dass nur <strong>21 Prozent der Sportlerinnen<\/strong> \u00fcber ihren Zyklus mit ihren Trainer*innen <strong>sprechen<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eDiese Ergebnisse sind besorgniserregend. Die Gesundheit von Athletinnen und Athleten sollte stets an erster Stelle stehen. Damit insbesondere f\u00fcr die gyn\u00e4kologische Gesundheit das Bewusstsein entstehen kann, braucht es eine gewisse K\u00f6rperkompetenz, die unter anderem durch zielgruppengerechte Wissenschaftskommunikation gelingen kann. Das gehen wir jetzt unter anderem mit Blut, Schwei\u00df und Training an.\u201c<\/em>, erkl\u00e4rt Elisabeth Kirschbaum, Sportwissenschaftlerin in der Themengruppe &#8220;Frau im Leistungssport&#8221;.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die weiteren Folgen der ersten Staffel des Podcast widmen sich den folgenden Themen<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verh\u00fctung im Sport<\/strong> mit L\u00e4uferin Ruth Spelmeyer-Preu\u00df, Judoka Anna Maria Wagner und Dr. Maren Goeckenjan-Festag, Fach\u00e4rztin f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe am Universit\u00e4tsklinikum Dresden<\/li>\n<li><strong>Zyklusst\u00f6rungen<\/strong> mit der ehemaligen Karateka Sophie Wachter, der ehemaligen Triathletin und mehrmaligen Ironman-Siegerin Yvonne van Vlerken und Prof. Dr. Cordula Schippert, Ober\u00e4rztin und Leitung der Gyn\u00e4kologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover<\/li>\n<li><strong>Einfluss des Zyklus auf die Leistungsf\u00e4higkeit <\/strong>mit der Olympiasiegerin und ehemaligen Biathletin Denise Herrmann-Wick und Sportmedizinerin Prof. Dr. Kirsten Legerlotz, Leiterin der Arbeitsgruppe Movement Biomechanics am Institut f\u00fcr Sportwissenschaft an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin.<\/li>\n<li><strong>Ern\u00e4hrung &amp; das Relative-Energiedefizit-Syndrom<\/strong> im Sport (RED-S) mit der L\u00e4uferin Deborah Sch\u00f6neborn und Dr. Karsten K\u00f6hler, Leiter der Professur f\u00fcr Bewegung, Ern\u00e4hrung und Gesundheit an der Technischen Universit\u00e4tM\u00fcnchen<\/li>\n<li><strong>Schwangerschaft und Sport<\/strong> mit Marathonl\u00e4uferin und Mutter Fabienne K\u00f6nigstein und Dr. Nora Wieloch, Ober\u00e4rztin am Universit\u00e4ren Zentrum f\u00fcr Pr\u00e4vention und Sportmedizin am Universit\u00e4tsklinikum Balgrist (Schweiz)<\/li>\n<li><strong>Kommunikation \u00fcber den Zyklus<\/strong> mit Hockeynationalspielerin Nike Lorenz und Jun.-Prof. Dr. Franziska Lautenbach Leitung der Abteilung Sportpsychologie an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin<\/li>\n<li>Zudem erkl\u00e4rt Medizinerin Dr. Elisabeth Raith-Paul, Mitgr\u00fcnderin des MFM Projekts\u00a0zur sexualp\u00e4dagogischen Pr\u00e4ventionsarbeit f\u00fcr M\u00e4dchen und Jungen in der Pubert\u00e4t, die <strong>Grundlagen des weiblichen Zyklus<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Folgen erscheinen ab dem 11. Juli 2023 w\u00f6chentlich auf <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/1hNGqskAueS6znuhTJVrPD?si=12fb49094aa04b2c\">Spotify<\/a>, <a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/de\/podcast\/blut-schwei%C3%9F-training-der-podcast-f%C3%BCr-sport-und-zyklus\/id1696093296\">Apple Podcasts<\/a> und bei weiteren Podcast-Streaming-Diensten. Fragen oder Themenanregungen zum Podcast beantworten Athleten Deutschland und die IAT-Wissenschaftlerinnen gern unter <a href=\"mailto:podcast@athleten-deutschland.org\">podcast@athleten-deutschland.org<\/a>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Athleten Deutschland und das IAT bedanken sich bei Sandra Maahn, Journalistin beim NDR und Moderatorin des Podcast sowie bei Martin Seidemann, Redakteur und Formatentwickler im NDR, die die Produktion des Podcast ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Zum Projekt Athletinnen D: <\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Podcast ist im Rahmen des Projekts Athletinnen D entstanden, welches durch die F\u00f6rderung der Ingeborg-Gross-Stiftung erm\u00f6glicht wird. Im Rahmen des Projekts hat Athleten Deutschland 2021 bereits Gleichstellungsziele zu den Themenbereichen Schutz vor Gewalt und Missbrauch im Sport, Sportmedizin und Trainingswissenschaft, Familienplanung und Spitzensport sowie Medienpr\u00e4senz von Sportlerinnen formuliert. Die bisherigen Ergebnisse des Projekts finden Sie <a href=\"https:\/\/testsystem.meisel-webdesign.de\/athleten-sandbox\/wp-content\/uploads\/Bericht-Athletinnen-D-Anti-Rassismus-Mai-2021.pdf\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Zum IAT-Projekt \u201eFrau im Leistungssport:<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das IAT-Projekt &#8220;Frau im Leistungssport&#8221;, wird durch das Bundesministerium des Inneren und f\u00fcr Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gef\u00f6rdert. Ein Projektziel ist unter anderem die langfristige gyn\u00e4kologische Gesundheit der Athletinnen in den Vordergrund zu stellen und sowohl Athletinnen und Trainer*innen \u00fcber die Auswirkungen des Menstruationszyklus und hormoneller Verh\u00fctung im Leistungssport aufzukl\u00e4ren. Eine \u00dcbersicht \u00fcber dieses Projekt finden Sie <a href=\"https:\/\/sport-iat.de\/iat-hub\/themen\/frau-im-leistungssport\/projekt\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin\/Leipzig, 11. Juli 2023. Athleten Deutschland startet in Kooperation mit der Themengruppe \u201eFrau im Leistungssport\u201c des Instituts f\u00fcr angewandte Trainingswissenschaft (IAT) den Podcast \u201eBlut, Schwei\u00df und Training\u201c. Der Podcast will Tabus brechen, Wissen zu Zyklus und Sport vermitteln und somit die Gesundheit von Frauen und M\u00e4dchen im Sport st\u00e4rken. 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